Das Pferd als Trainingspartner
Beim Reiten oder im Umgang mit dem Pferd entsteht ein ganz spezieller Kontakt zwischen Mensch und Pferd. Genau dieser Kontakt wird genutzt, da hier nicht zwingend die reiterliche Ausbildung im Vordergrund steht, sondern die individuelle Förderung des Kindes in seinen zu schwach entwickelten Fähigkeiten, wie z.B.:
- Konzentrationsstörungen - Entwicklungsstörungen aller Art - Lernschwächen - Handicaps aller Art - Sprachstörungen - AD(H)S
Im Vordergrund des KET steht die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen auf emotionaler, geistiger und körperlicher Ebene. Stärken sollen entdeckt und nutzbar gemacht werden. Die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd steht dabei an erster Stelle und nicht das Reiten lernen an sich.
Warum das Pferd als Trainingspartner?
- Der Umgang mit dem Pferd ermöglicht eine sehr emotionale Kontaktaufnahme, bei der Kinder mit allen Sinnen gefördert werden: körperlich, geistig, emotional und sozial. - Kinder bauen oft eine ganz besondere Bindung zum Pferd auf und können so über den "Umweg Pferd" einen Zugang zur Umwelt finden. - Vertrauen zum Pferd aufbauen und mit ihm kooperieren, verstärkt das eigene positive Verhalten und weckt dazu noch den Teamgeist. - Pferde zeigen ehrlich und geduldig, wo die Stärken und Schwächen des Kindes liegen, und das ist vom Pferd leichter anzunehmen als menschliche Kritik
Mögliche Trainingsmethoden:
Training aller Sinne Hören, fühlen, riechen, schmecken - wer mit allen Sinnen lernt, der lernt mehr! Wahrnehmung und Gedächtnis werden in spielerischen Übungen trainiert, was die Kinder meist mit Begeisterung aufnehmen.
Motivation Training mit Pferden macht den meisten Kindern Spaß, weil sie immer eine Dimension von besonders erlebniszentriertem Arbeiten ermöglicht. Durch die Liebe zu den Tieren geben sich die meisten Kinder sehr viel mehr Mühe und lernen vieles, was sie sonst nicht einmal versucht hätten.
Selbstbewusstsein Viele Kinder erleben im Alltag ständig Misserfolge. In unserem Training lernen sie, dass sie Probleme selbständig angehen können. Sie erkennen, dass Fehler keine Katastrophen sind ( man kann sie ja schließlich verbessern) und vor allem, dass sie vieles schon ganz gut können. Auf diese Weise, wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt und sie sind eher bereit, weiter zu lernen.
Entspannung Entspannung ist eine Grundvoraussetzung für Konzentration. Für viele Kinder ist es jedoch sehr schwierig, zur Ruhe zu kommen. Entspannungsübungen, die Spaß machen, zeigen ihnen, wie man sich systematisch entspannt.
Ziele:
- Förderung des Selbstbewusstseins - Veränderung der Körperwahrnehmung - Förderung der Konzentration - Training der Sinneswahrnehmung - Training zur Denk- und Merkfähigkeit - Stärkung des Zutrauens in eigene Fähigkeiten - Selbstwertstärkender Umgang mit Fehlern - Stärkung von Selbständigkeit und Leistungsbereitschaft - Einüben von sozialen Regeln und Achtsamkeit gegenüber anderen innerhalb der Gruppe / Gewaltprävention - Förderung der eigenen Entspannung
Trainer:
Darinka Fink, Bronzenes Abzeichen im Rai Reiten, Weiterbildung im pferdegestützten Entwicklungstraining bei Britta Hurtienne
Info und Anmeldung unter: 07122/820262 |